Neue Impulse für Deutschlands regulierten Glücksspielmarkt: Die Konferenz Gaming in Germany kehrt nach Berlin zurück
Geschrieben von Casey Hayes · 19.5.2026

Neue Impulse für Deutschlands regulierten Glücksspielmarkt: Die Konferenz Gaming in Germany kehrt nach Berlin zurück

Die Gaming in Germany Conference, organisiert von Gaming in Europe, findet am 10. November 2026 im DoubleTree by Hilton Ku’damm in Berlin statt und bringt Betreiber, Regulierungsbehörden, Juristen sowie Dienstleister zusammen, um aktuelle Entwicklungen im deutschen Online-Glücksspielsektor zu erörtern. Die Veranstaltung knüpft an vorherige Ausgaben an und legt den Schwerpunkt auf regulatorische Fortschritte unter dem GlüStV 2021, Compliance-Fragen, Marktwachstum sowie Maßnahmen zum Spielerschutz, während sie gleichzeitig Raum für den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren schafft. Beobachter der Branche verzeichnen, dass solche Treffen seit Jahren als Plattform dienen, auf der konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert werden, ohne dass dabei operative Details der einzelnen Unternehmen im Vordergrund stehen.
Organisatorische Hintergründe und Zielsetzung der Konferenz
Gaming in Europe plant die Rückkehr der Konferenz nach Berlin, um den Fokus auf die Umsetzung des GlüStV 2021 zu richten, der seit seiner Verabschiedung die rechtlichen Rahmenbedingungen für das regulierte Online-Glücksspiel in Deutschland festlegt und dabei Aspekte wie Lizenzvergabe, Werberichtlinien sowie technische Standards vereinheitlicht. Experten der Branche stellen fest, dass die Veranstaltung gezielt Vertreter der GGL, Anwaltskanzleien, Branchenverbände und Wissenschaftler einbindet, damit regulatorische Neuerungen sowie praktische Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb gemeinsam beleuchtet werden können. Dabei ergibt sich ein Programm, das neben Vorträgen auch Diskussionsrunden umfasst, in denen Teilnehmer aktuelle Zahlen zur Marktentwicklung und zu Compliance-Prozessen austauschen.
Agenda-Schwerpunkte: Von Regulierung bis Spielerschutz
Die Themen der Konferenz drehen sich um die laufende Evaluierung des GlüStV 2021, wobei Vertreter der GGL Einblicke in Lizenzierungsverfahren und Überwachungsmechanismen geben, während Juristen rechtliche Auslegungen zu Werbebeschränkungen und Datenschutzanforderungen präsentieren. Branchenvertreter berichten über Wachstumsraten im regulierten Sektor, und Wissenschaftler beleuchten wissenschaftliche Studien zu Spielerverhalten sowie zu Schutzmechanismen, die Betreiber in ihre Systeme integrieren. Solche Diskussionen finden in einem Format statt, das den direkten Dialog zwischen Regulierern und Marktteilnehmern fördert, sodass praktische Herausforderungen bei der Umsetzung von Spielerschutzrichtlinien unmittelbar angesprochen werden können.
Bestätigte Referenten und ihre Beiträge
Als Referenten sind Vertreter der GGL, Mitarbeiter von Anwaltskanzleien mit Spezialisierung auf Glücksspielrecht, Delegierte von Industrieverbänden sowie Hochschuldozenten angekündigt, die jeweils aus ihrer Perspektive zu regulatorischen Entwicklungen, Compliance-Strategien und technologischen Innovationen im Bereich der Spielerschutzsysteme vortragen. Beobachter der Szene bemerken, dass diese Zusammensetzung es ermöglicht, sowohl behördliche Vorgaben als auch unternehmerische Umsetzungserfahrungen in einem gemeinsamen Rahmen zu betrachten, wobei akademische Beiträge zusätzliche empirische Erkenntnisse liefern. Die Rednerliste wird in den kommenden Monaten weiter ergänzt, sodass bis zum Veranstaltungstermin ein ausgewogenes Programm entsteht, das unterschiedliche Standpunkte abdeckt.

Marktentwicklung und zukünftige Perspektiven bis 2026
Im Vorfeld der Konferenz beobachten Marktteilnehmer, wie sich der regulierte Online-Glücksspielmarkt in Deutschland weiter konsolidiert, wobei die Vorgaben des GlüStV 2021 sowohl Wachstumspotenziale als auch Grenzen setzen und Betreiber zunehmend auf zertifizierte Plattformen setzen. Vorbereitende Aktivitäten, die bereits im Mai 2026 anlaufen, umfassen die Sammlung aktueller Marktdaten sowie die Abstimmung von Beiträgen zwischen Organisatoren und Referenten, damit die November-Veranstaltung zeitnah auf neue regulatorische Impulse reagieren kann. Fachleute betonen in diesem Zusammenhang, dass Konferenzen dieser Art wichtige Impulse für die kontinuierliche Anpassung von Geschäftsmodellen liefern, ohne dass dabei konkrete Geschäftszahlen einzelner Anbieter veröffentlicht werden.
Fazit
Die Rückkehr der Gaming in Germany Conference nach Berlin am 10. November 2026 bietet der Branche eine etablierte Plattform, um regulatorische Entwicklungen unter dem GlüStV 2021, Fragen der Compliance, Wachstumsaspekte und Spielerschutzmaßnahmen in einem fachlichen Rahmen zu diskutieren. Mit Vertretern der GGL, juristischen Experten, Verbänden und der Wissenschaft als Referenten schafft die Veranstaltung Raum für einen praxisorientierten Austausch, der den Dialog zwischen allen beteiligten Gruppen weiter stärkt. Die organisatorischen Vorbereitungen, die im Laufe des Jahres 2026 intensiviert werden, sorgen dafür, dass aktuelle Erkenntnisse und Daten in die Programmgestaltung einfließen können.